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Erschließung
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Sonntag, den 22. Februar 2009 um 18:15 Uhr |
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Heute haben wir noch einmal einen kleinen Spatziergang in Vierlande gemacht und dabei festgestellt, dass der Baustrom da ist. Ich glaube, da hat jemand gestern noch einen Einlauf bekommen... Werde morgen mal in Erfahrung bringen, wann der Kasten nun aufgestellt wurde.
Dann kann es ja morgen losgehen.
Außerdem haben wir wieder einen Nachbarn aus der Straße getroffen, der uns viele hilfreiche Tipps gegeben hat.

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Kein Strom auf der Baustelle |
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Erschließung
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Sonntag, den 22. Februar 2009 um 10:05 Uhr |
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Auch diese Woche ist wieder viel passiert. Jedoch nicht nur auf der Baustelle, sondern bei uns bzw. unserem Telefon, das -gefühlt- im Dauereinsatz war.
Sogar einen Tag früher, als erwartet, begannen die Erdarbeiten, als Vorbereitung für die Bodenplatte. Dazu wurde erst der Mutterboden ausgehoben, dass mit Kies und Sand aufgefüllt.
Am Ende unseres Grundstücks stehen nun zwei riesen Berge Mutterboden. Wir hoffen, dass unsere Nachbarn hinter uns nicht zu schnell sind, denn mit ein paar Zentimetern belagern wir auch ihr Grundstück.
Ich war am Dienstag Abend auf der Baustelle, weil ich so neugierig war, und weil unsere anderen Nachbarn eigentlich immer noch nicht Bescheid wussten, dass es bald logeht. Wir hatten sie bei unseren vergangenen Besuchen nicht angetroffen. Deshalb haben wir kurzerhand einen netten Brief geschrieben (auch wenn es eigentlich schon zu spät war, weil ja schon eher angefangen wurde). Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wir bekamen eine sehr nette E-Mail zurück und wurden auch gleich zum Kaffee oder Tee-trinken eingeladen. Das finden wir natürlich toll, obwohl wir auch schon im August bei unserem ersten Besuch bei unseren Nachbarn einen total netten Eindruck hatten.
Am Mittwoch kam dann endlich die seit ca. 2,5 Wochen erwartete Antwort über die Zusammenfassung der Pfahlgründungskosten und der Zeitplan, der seit unserem Bauanlaufgespräch auf sich hat warten lassen.
Jedoch gleich mit der Nachricht, dass sich die Bauzeit nach hinten verschieben kann, auf Grund der momentanen Wetterverhältnisse und der Freigabe durch den Qualitätssicherer (Erreichen der Stufe B). Was ander Excel Tabelle mit dem Zeitplan so lange gedauert hat, kann ich nur mutmaßen, weil in den nächsten Tagen eine Odysee begann. Ich vermute einfach, dass sie Angst hatten, den Zeitplan ausbessern zu müssen und sich deshalb erst recht spät "festlegen" wollten.
Ich habe dann gleich den Bauleiter gebeten, sich weiterhin um die Berechnungen und Unterlagen für den Qualitätssicherer zu kümmern. T&C weiß seit Vertragsabschluß, dass wir eben diesen eingeschaltet haben und haben auch schon beim Einreichen der Baugenehmigung erfahren, welche Berechnungen noch fehlen (das war im September 2008)- meiner Meinung nach müssen diese Berechnungen nicht auf den letzten Drücker ausgeführt werden. Das Timing, nämlich dass der Qualitätssicherer eine Woche für die Berechnungen und die Genehmigung braucht, ist auch bekannt. In sofern sehe ich keine Schwierigkeiten darin, dass wir wegen dem Qualitätssicherer später anfangen müssen, vor allen DIngen, weil erst ab der Bodenplatte alles erlaubt sein muss und diese erst Anfang/Mitte März gegossen wird. Über "Verständigunsprobleme" sind alle Beteiligten ja nun auch aufgeklärt (ihr erinnert euch "wir haben alle Berechnungen gemacht, ich kann den QS nicht telefonisch erreichen" "Nun konnten wir ihn erreichen, er möchte nicht die Berechnungen, sondern die Typenbezeichnung").
Wetterbedingt hoffen wir einfach, dass das Wetter besser wird (ich sehe da aber auch keine Schwierigkeiten, weil es keinen Frost gibt).
Montag sollte eigentlich der Pfahlbauer anfangen. Ich weiß bis heute nicht, ob das alles klappt. Der Pfahlbauer braucht Baustrom, weil die Leute in einem Wohnwagen auf unserem Grundstück übernachten und Licht und Heizung brauchen. Für den Baustrom ist unser Bauleiter zuständig gewesen. Heißt, wir haben ein Angebot von einem Elektriker bekommen, das unterschrieben. Dann hieß es, dass für den Baustrom auch schon der Unterschriebene Auftrag für die Stromerschließung an Vattenfall gehen muss. Kein Problem, schnell unterschrieben, eingescannt und dann 2 Tage später erfahren, dass wir Vattenfall auch mit der Baustrombelieferung beauftragen müssen (das Unternehmen stellt nur den Baustromkasten) muss sich aber an die zertifizierten Leitungen von Vattenfall anschließen.
Kein Problem, auch den unterschrieben, eingescannt und per Mail an den Elektriker geschickt. Dann hieß es plötzlich, dass bei Vattenfall, mit denen ein Termin für Baustrom gemacht werden muss, keine Termine mehr frei seien. Ob ich dort als Bauherrin anrufen könnte und ein bisschen Druck machen könnte. An dieser Stelle bin ich jedes Mal dankbar, dass ich einen netten Arbeitgeber habe, weil ich natürlich auf der Arbeit war. Der Anruf bei Vattenfall war super nett, jedoch führt den Bauanschluß im Auftrag von Vattenfall eine andere Firma aus, mit der der Termin abgestimmt werden muss.
Ich habe also nur die Nummer weitergeben (irgendwann muss man ja mal arbeiten), weil ich keine Terminabsprachen für fremde Elektriker machen kann. Dann wieder ein Anruf: es kann so schnell kein Termin gemacht werden, ob ich nicht bei den Nachbarn vorbeifahren könnte, um diese zu fragen, ob sie uns Strom "leihen". Ich musste Abends eh nochmal zum Grundstück, weil ich die Pläne für den Tiefbauer, die die Wasserleitung legt, in den Briefkasten stecken musste (damit wir schnellstens Bauwasser bekommen).
Ich bin also abends zu den Nachbarn gefahren, habe sie gefragt, ob sie uns Baustrom bereit stellen würden und vor Freude fast in die Luft gesprungen, als Ina (Nachbarin) gleich meinte "Ja". Da fällt einem doch ein echter Stein vom Herzen.
Der Elektriker sollte also einen Termin mit ihr machen, damit ihr Strom angezapft werden kann und eine Zähleruhr dazwischengeschaltet wird.
Wie wir gestern morgen erfahren haben, sollte dieser Termin gestern um 9 Uhr sein. Um 8:50 Uhr rief der Elektriker bei unseren Nachbarn an (verschlafen) und meinte, dass terminlich was "dazwischen gekommen" sein und ob der Strom nicht am Nachmittag angeschlossen werden kann. Nachmittags waren unsere Nachbarn aber nicht da. Ja, kein Baustrom - und nun?
Wir haben versucht den Elektriker zu erreichen -> ging natürlich niemand ans Telefon
Wir haben versucht, den Bauleiter zu erreichen -> ging natürlich niemand ans Telefon
Wir haben dann eine SMS an den Bauleiter geschrieben und versucht, uns nicht zu sehr aufzuregen, so unter dem Motto "nach mir die Sinnflut". Unser Bauleiter wird das bestimmt am Montag alles regeln, weil er sehr hinter dem Baustrom her war. Ich hoffe, der Elektriker bekommt einen ordentlichen "Einlauf". Der nächste Termin für die Pfahlbauer wäre übrigens frühestens in 2-3 Wochen (und so lange wollten wir nicht warten -> schon vom finanziellen Aspekt).
Naja, aber hier erstmal ein paar aktuelle Fotos von der "Matschwiese".


Die Holzblöcke sollen unser Schnurgerüst darstellen, die rot/weißen Platikbänder markieren die Punkte, in die die Pfähle eingerammt werden.
Die vier äußeren rot/weißen Bänder sind gleichzeitig unsere Hausecken, die Mittleren sind für die tragende Wand zwischen Wohnzimmer und Flur.
Besser zu sehen auf dem Lageplan.


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Jede Menge Vorbereitungsstreß... |
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Erschließung
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Freitag, den 13. Februar 2009 um 22:52 Uhr |
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Lange nicht mehr gemeldet. Es gibt aber Neuigkeiten. Wir haben heute endlich den offiziellen Baubeginn mitgeteilt bekommen. Laut Telefonauskunft von unserem Bauleiter sollen nächste Woche nach der Vermessung (Montag) am Mittwoch die Erdarbeiten beginnen.
In der Woche darauf wird alles für die Pfahlgründung vorbereitet, dann alles für die Bodenplatte (die bei uns stärker ist, als "Normal") und dann Mitte März soll die Bodenplatte gegossen werden.
Das Problem der letzten Wochen war die eingeschaltete Qualitätssicherung. Laut Bauleiter wurden alle Unterlagen an den QS weitergeleitet, dieser hat aber einen Prüfbericht geschickt, in dem noch Berechnungen falsch und fehlerhaft waren. Unser Bauleiter wiederum meinte am Telefon zu mir, dass ich die Sachen, die er geschickt hat doch prüfen soll. Und ja, auf den ersten Blick sah alles so aus, als ob die angeforderten Dokumente auch eingereicht wurden. Aber da ich nur Laie bin, kenne ich mich mit den vorgeschriebenen Berechnungen nicht aus. Außerdem war da plötzlich eine E-Mail von unserem Qualitätssicherer, in der Stand, dass die letzte Berechnung nicht mehr im "Standardsatz" ist und diese an uns gestellt wird. Also erstmal die QS Bedingungen rausgekramt, nachgeschaut, ob in der Leistungsbeschreibung dazu genaueres stand. Das war aber nicht so, da stand nur drin, welche Arbeiten der QS zu dem festgelegten Preis ausführen muss. Dann geärgert, dass einem erst NACH den Arbeiten ein Hinweis auf die Rechnung gegeben wird und dann geärgert, weil dies nicht unser Fehler war (WIR haben ja keine falschen Berechnungen gemacht!). Ich habe dann mit unserem Bauleiter telefoniert, der dann erstmal meinte, dass seine Firma diese Rechnung nicht zahlt, weil schließlich wir den QS eingeschaltet haben. Ich habe ihm erstmal erklärt, dass ich nicht für fehlerhafte Berechnungen gerade stehe und dass es Vorschrift der Stadt Hamburg ist, dass wir den QS einschalten, weil wir uns für diese Art der Förderung entschieden haben. Lange Rede kurzer Sinn: ich habe bei unserem Hausverkäufer angerufen und nachgehakt, was er in unserer Situation machen würde (natürlich ist er auch nicht "neutral", aber er hat uns bisher gut beraten). Er meinte dann auch, dass das Haus ja schon zig mal in KFW 40 gebaut wurde und wieso denn der Qualitätssicherer nicht mit den Berechnungen einverstanden ist. Ich habe ihm dann erklärt, dass ich einfach nicht mehr als "Vermittler" dastehen möchte. Er hat gesagt, dass er mal mit unserem Bauleiter spricht und ihn fragt, warum das alles so kreuz und quer läuft...
Heute hat sich die Sache dann aufgeklärt. Unser Bauleiter hat mit dem Qualitätssicherer telefoniert und die fehlenden Berechnungen und Daten an ihn geschickt . Es haben die Markenbezeichnungen der Geräte, die eingebaut werden gefehlt, dass hatte der QS aber nicht klar genug in seinem Prüfbericht vermerkt. Schuld war also die fehlende Kommunikation zwischen Bauleiter und Qualitätssicherer (Bauleiter sagt, dass er den QS nicht telefonisch erreicht hat). Wir haben zwar immer noch nicht besagte Stufe "B" (das ist die Qualitätsstufe, die die Stadt Hamburg vorschreibt, bevor mit dem Bau begonnen wird) erreicht, weil noch Unterlagen fehlen, diese werden dann aber nächste Woche nachgereicht. Unser Bauleiter hat dann zur Sicherheit mit der WK telefoniert, die dann nochmal bestätigt haben, dass wir bis zur Bodenplatte ohne ihre Einwilligung anfangen dürfen.
Nun warte ich darauf, dass wir am Montag unseren Bauzeitplan zugeschickt bekommen und die genaue Leistungsbeschreibung der Pfahlgründung. Wir hatten ja mit unseren Nachbarn gesprochen und dabei festgestellt, dass wir bei der Pfahlgründung mehr zahlen als sie (sie haben allerdings "Mikropfähle). Nun wollen wir am WE nochmal unsere anderen Nachbarn diesbezüglich befragen.
Außerdem haben wir wieder Rechnungen bekommen: diesmal war es eine Rechnung der Justiskasse Hamburg, die unseren Grundbucheintrag bezahlt haben wollen. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, weil es fast 1000€ gekostet hat.
Auch mit der Erschließung sind wir weiter. Vattenfall macht nun unseren Stromanschluß (sie haben diese Woche den Auftrag erhalten) und ein Angebot für das Wasser haben wir auch. Dies ist allerdings doppelt so teuer, wie bei unseren Nachbarn, die den gleichen Dienstleister hatten. Da muss ich also auch nochmal nachhaken. Das Telefonkabel legen wir selbst. Laut unserem Bauleiter muss man es nur in die offene Erschließungsgrube legen und dann muss die Baufirma es im Haus und die Telekom es auf der anderen Seite anschließen. Das Reinlegen werden wir wohl gerade noch hinbekommen, das Abholen des Kabels von der Telekom hoffentlich auch.
Außerdem habe ich unseren Finanzplan heute geupdatet.Ich arbeite hier ungerne mit Zahlen, aber dadurch, dass die Erschließung um einiges teurer ist, als eingeplant und auch die Pfahlgründung um einiges teurer, könnte es sein, dass das Geld knapp wird und wir bei der weiteren Bemusterung echt auf jeden Cent achten müssen (sonst ist doch keine Küche drin). Und ich dachte noch, dass im Finanzierungsplan bestimmt Geld übrig bleibt, weil für jede Kleinigkeit Geld eingeplant wurde. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. In diesem Fall muss ich unseren Berater mal wieder loben, der ja schon im Vorfeld gesagt hatte, dass wir genug Geld einplanen sollen.Hoffen wir nur, dass es bei uns nicht so ist, wie bei unseren Nachbarn. Die mussten sich nämlich bei Ihren Eltern nochmal Geld leihen.
To Do's diese Woche: die anderen Nachbarn "vorwarnen", dass es Baulärm gibt und bei den Nachbarn nochmal nachfragen, mit wem sie erschloßen haben.

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Erschließung
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Donnerstag, den 05. Februar 2009 um 13:23 Uhr |
Nachbarn der Welt...
Am Montag waren wir nochmal bei unseren zukünftigen Nachbarn, um sie über den bestehenden Hausbau und den damit verbundenen Lärm vorzuwarnen. Leider waren die Links neben uns nicht zu Hause, bei denen Rechts neben uns hatten wir uns schon 2 Wochenenden vorher vorgestellt und wurden am Montag Abend gleich rein gebeten. Es ist eine sehr nette Family in unserem Alter. Von dem Vater, der zufällig auch "Stefan" heißt, haben wir uns gleich ein paar ganz heiße Tipps zu Erschließung und Bau geholt. Sie haben uns vor Ihrer Bauzeit berichtet, von Ihren Erfahrungen ("das würde ich beim nächsten Mal garantiert nicht mehr so machen") und uns eingeladen, bei Frust auf Wein und Bier vorbeizukommen. Ich bin wirklich froh, dass wir uns mit den Nachbarn verstehen und stelle mich in dieser Hinsicht auf eine nette Nachbarschaft ein.
Wie vorher schon beschrieben, müssen wir für die Erschließung selber sorgen. Erst standen wir mit vielen großen Fragezeichen vor unserem Bauleiter, nach und nach haben wir rausgefunden, wen wir beauftragen müssen.
Strom & Gas: macht Vattenfall oder ein von Vattenfall zertifizierter Elektriker -> in unserem Fall haben wir uns für Vattenfall entschieden, weil der Elektriker nicht mit dem Angebot rüber rückt und wir haben auch unser Angebot mit den Preisen unserer Nachbarn verglichen (wir dachten erst, dass Angebot ist super teuer) und dann festgestellt, dass es wohl "Normalpreis" ist.
Update: gerade eben hat der Elektriker angerufen. Wir bekommen das Angebot nun doch.
Telekommunikation: macht die Telekom. Da kann man auswählen, ob man das Kabel selbst verlegt (soll nicht so schwierig sein) oder ob ein Arbeiter von der Telekom vorbeikommt und es anschließt. Wir wissen noch nicht so genau, wie wir da vorgehen...
Wasser/Abwasser: macht ein zertifizierter Klempner. In unserem Fall hatten wir einen angefragt, der hatte tausend Fragen und wir haben immer noch nicht das Angebot. Unsere Nachbarn haben uns dann Ihren (incl. Preis) genannt und da müsste in den nächsten Tagen das Angebot eintrudeln.
Pfahlgründung: macht bei uns Town&Country. Unsere Nachbarn mussten es selber machen. Dabei kommen pro gerammten Pfahl kosten auf den Bauherren zu, und die Bodenplatte muss entsprechend verstärkt werden.
In unserem Fall haben wir von Town&Country Mehrgründungskosten angeboten bekommen. Dazu haben wir noch ein paar Fragen, die uns unser Bauleiter nach seinem Urlaub beantwortet. Unsere Nachbarn haben uns auch da auf die Mehrkosten der Wasserhaltung hingewiesen. Uns ist es wichtig, dass wir nicht über die geplanten Kosten hinausschießen und unsere Fragen an den Bauleiter sind deshalb, dass er uns möglichst detailiert alle Preise und Inklusivleistungen der Pfahlgründung auflistet.
Vermessung: Wir mussten uns selbst einen Vermesser suchen, der das Grundstück einmisst. Dies passiert nun am 16.02.2009. Wir wollten unbedingt einen Vermesser haben, der aus der Nähe ist und haben auch schnell einen Kompetenten gefunden.
Außerdem sind in den letzten Tagen weitere Dinge passiert: Wir haben die Zusatzvereinbarung zwischen und T&C erhalten, in der die Mehrkosten aufgelistet sind:
- Mehrkosten für die Pfahlgründung
- Mehrkosten für die Aufschüttung der Posterhöhe
- Mehrkosten für die Haustür
- Mehrkosten für Einbruchsichere Fenster
Außerdem bekommen wir in den nächsten Tagen unsere Versicherungspolice für die Rohbaufeuerversicherung zugeschickt. Ohne diese kanns nicht losgehen.
Weiterhin haben wir 2 Rechnungen von T&C erhalten. Wie im Bauanlaufgespräch besprochen, haben wir laut Bauwerksvertrag die letzte Rate in Rechnung gestellt bekommen (sie geht auf ein Treuhandkonto). Wir hatten dort die Wahl, die letzte Rate als Bankbürgschaft T&C zu stellen oder sie auf das Treuhandkonto zu überweisen. Außerdem ist laut Bauwerksvertrag schon wieder eine Teilrechnung fällig.
Lustig finde ich an der ganzen Sache, dass wir mittlerweile durch den Zeitverzug durch Amt, WK etc. schon Verzugszinsen für beide Banken zahlen müssen und trotz der Tatsache, dass man nichts "sieht" sondern nur Faktisch weiß, man ist im Besitz eines Grundstücks und es wurde schon was fürs Haus getan, schon 4 Rechnungen an T&C zahlen mussten.
Heute ist außerdem die Mitteilung gekommen, dass unsere Grunderwerbssteuer eingegangen ist und die Unterlagen nun zum Grundbuchamt für die Eintragung in das Grundbuchverzeichnis gehen. Heißt konkret: bald müssten wir die Urkunde bekommen, in der wir (und unsere Banken als Kreditgeber) als "Inhaber" unseres Grundstücks eingetragen sind.
Auch eine Nachricht in Bezug auf die Qualitätssicherung haben wir bekommen. Die ganzen Berechnungen von Heizung etc. sind an unseren Qualitätssicherer weitergeleitet worden. Dieser hat sie zur Berechnung an einen Ingenieur geschickt und dann gehen sie zurück an unseren Bauträger, der sich dann den Genehmigungsstempel von der Wk holen muss. Er wenn wir diesen Stempel haben, kanns mit dem Bau losgehen. Ich befürchte mittlerweile ja, dass das nichts mehr mit Mitte Februar wird. Bürokratie eben....

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Bauanlaufbesprechung und Versicherungen |
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Erschließung
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Freitag, den 23. Januar 2009 um 22:29 Uhr |
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Schon vor ein paar Tagen haben wir ein dickes Versicherungspaket von Town&Country erhalten. Sie beinhaltet die Bauleistungsversicherung, die Bauherren-Haftpflichtversicherung, eine Immobilien-Kreditversicherung bei Arbeitslosigkeit und die Baufertigstellungsbürgschaft.
Dieses Versicherungspaket ist bei Town&Country Bestandteil des Vertrags, weil sie einfach sichergehen wollen, dass der Bauherr für alle Eventualitäten abgesichert ist. Wir findens top!
Außerdem haben wir heute das Protokoll zu unserer Bauanlaufbesprechung am Montag zugeschickt bekommen. Der Baubeginn wurde nun auf den 13.02. gesetzt. Hoffentlich können wir diesen Termin halten (ich hab da schon wieder den Qualitätssicherer im Hinterkopf)....
Wir sind weitergekommen bei der Erschließung. Langsam trudeln die Angebote rein. Einen Vermesser haben wir ganz in unserer Nähe gefunden, wir lassen gerade von unserem Bauleiter prüfen, ob er alle Anforderungen ins Angebot aufgenommen hat.
Ein Angebot für die Gansleitung haben wir auch schon, für Elektro und Wasser folgen die Angebote hoffentlich recht bald. Die Telekom hat uns angerufen und mit der Meldung "geschockt", dass man sein Telekommunikationskabel selber verlegen kann. Scheinbar machen das fast alle Hausherren. Hmm, ich glaube, das lassen wir uns noch genauer erklären...
Wir wollten am Wochenende nochmal zum Grundstück fahren und bei unseren Nachbarn klingeln und uns richtig vorstellen (falls sie Zeit haben) und mal nachfragen, wie das bei ihnen mit der Erschließung war.
Also Aufruf: wir suchen zertifizierte Handwerker in Vierlanden, die uns die Gas, Wasser und Elektroleitung legen können!
Man lernt ganz schön viel dazu, beim Hausbau....

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Erschließung und Baubesprechung |
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Erschließung
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Mittwoch, den 21. Januar 2009 um 20:29 Uhr |
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Am Montag hatten wir unser erstes Treffen mit unserem Bauleiter Herrn Thedens.
Es wurden recht viele Dinge besprochen und uns schwirrt im wahrsten Sinne des Wortes noch heute der Kopf.
Der Baubeginn wird ca. Mitte Februar sein. Hier fangen dann auch schon die ersten Planungen an.
Um mit dem Bau starten zu können, muss und unser Finanzgeber, die WK, erst eine "Erlaubnis" geben. Dies passiert erst, wenn der eingeschaltete Qualitätssicherer der WK bestätigt hat, dass unser Haus wirklich den Qualitätsstandards der WK entspricht.
Die erforderlichen Berechnungen, die dazu angefertigt werden müssen, sind zum großen Teil schon von der Architektin angefertigt, der kleine Teil, der noch fehlt, muss von Heizungsbauern etc. angefertigt werden.
Damit diese die Berechnungen machen, wollen sie natürlich erst den Auftrag fürs Haus von unserem Bauleiter haben (er hat wohl im Auftrag von T&C verschiedene Firmen angefragt und vergibt dann die Aufträge für unser Haus). Tja und der Auftrag musste erst mit uns besprochen werden.
Wenn die Berechnungen da sind, nimmt sich der Qualitätssicherer ca. eine Woche Zeit, um wiederum seine Berechnungen durchzuführen und diese an unseren Kreditgeber zu schicken. Und erst dann können wir anfangen zu bauen. Wir hoffen jedoch, dass sich diese "To Dos" nicht zu lange hinziehen.
Im Laufe des ersten Gesprächs ergeben sich immer tausend Fragen. Unsere Wichtigste war, wie das mit der kleinen Erhöhung unseres Hauses ist. Wir wollen unser Haus ca. 30 cm höher bauen, als die Straßenhöhe. Firma Groth (der Franchise Partner für Town&Country in Hamburg und Firma, die unser Haus letztendlich baut) schüttet, die Fläche des Hauses auf, dann kommt der Pfahlgründer und später wird die Bodenplatte auf dem Pfahlgerüst gegossen. Wir wollten sichergehen, dass von unten kein Frost ans Haus kommt und wollten auch wissen, ob um die Bodenplatte herum auch ein bisschen durch Firma Groth aufgeschüttet wird. Letzteres ist nicht der Fall, Sicherheit haben wir aber trotzdem, weil die Erhöhung entsprechend abgedämmt wird.
Außerdem müssen wir uns um die Erschließung des Grundstücks kümmern. Die Anschlüsse sind auf dem Nachbargrundstück vorhanden, es müssen aber Leitungen für Gas, Wasser, Strom, Abwasser, Elektrizität und Telekommunikation gelegt werden. Laut unserem Bauleiter müssen wir nur die regionalen Versorger (iin unserem Fall Vattenfall, Telekom und die Hamburger Wasserwerke) anrufen und uns für die Erschließung ein Angebot einholen und den Firmen die Aufträge geben. Ganz so einfach ist das Ganze dann aber nicht, wie Stefan in den letzten Tagen erfahren musste. Vattenfall hat uns z.B. nämlich kein Stromangebot geschickt, sondern einen netten Brief, in dem Sie sich freuen, dass wir uns für den Strom interessieren, incl. 2 Broschüren mit Preisen.
Und mit diesen Leuten sollen wir unsere Leitungen legen lassen?
Auch die anderen Firmen haben sich "angestellt". Die Wasserwerke war der Meinung, dass Sie gerne die Hausanschlüsse regeln (die aber im Leistungspaket von T&C enthalten sind) und wir die Rohre von einem normalen Klempner verlegen lassen sollen (aha).
Ein Anruf bei unserer Architektin heute Abend hat uns dann zumindest ein bisschen aufgeklärt. Unsere Überlegung war: wenn alle Leitungen nebeneinander oder übereinander laufen, muss doch nur ein "Loch" gegraben werden und wenn es einen technisch versierten gäbe, könnten wir uns Anfahrtwege sparen und alle Leitungen auf einmal verlegen lassen.
Laut unserer Architektin sollen wir uns beim Tiefbauamt der Stadt Hamburg melden. Diese wüssten eine Anlaufstelle. Das werden wir morgen mal tun. Ich bin gespannt. Ein weiterer Tipp: fragt doch mal eure Nachbarn, die haben das ganze Prozedere ja schon hinter sich. Das machen wir dann wohl mal am Wochenende.
Bevor das Haus gebaut werden kann, muss es erstmal auf das Grundstück eingemessen werden. Die Messung muss durch ein Vermessungsamt stattfinden und Kartaster-fähig sein. Auch dies ist unsere Aufgabe: den passenden Vermesser finden. Diesbezüglich haben wir uns verschiedene Angebote eingeholt. Am liebsten würden wir es natürlich mit einem regionalen Anbieter aus Vierlanden machen, aber auch das ist wieder eine Frage des Preises.
Außerdem haben wir gestern eine kleine Bemusterung vor Ort gemacht. Die Fenster und Haustüren mussten ausgesucht werden, die Klinkerfarbe und die Dachfarbe und die Fensterbänke innen und außen. Wir haben uns für eine Haustür mit "Aufpreis" entschlossen. Die Standardtürren von T&C sind wirklich nicht sehr schick (Bilder folgen).
Unsere Klinkerfarbe ist rot, die Dachfarbe grau und die Fensterbänke sind innen Marmor weiß und außen bei den kleinen Fenster verklinkert und bei den tiefen Fenstern mit einer Marmorplatte.
Sanitäreinrichtungen und Steckdosen werden dann mit den jeweiligen Fachkräften bemustert. Langsam müssen wir uns auch Gedanken darüber machen, wo wir wie viele Steckdosen hinhaben wollen und wo überall Lichtschalter sein sollen. Ich glaube, auch das ist eine nette Aufgabe fürs Wochenende.
Damit unser Bauleiter die Fenster und Türen bestellen kann, mussten letzte Öffnungswege beschlossen werden (rechts-/ oder doch lieber linksöffnend?) "Na super, da muss ich die Tür ja jedesmal erst wieder schließen, bevor ich an den Kühlschrank komme. Das finde ich bei Einkäufen unpraktisch...."
Alles in allem war es aber ein nettes Gespräch und wir haben bei Herrn Thedens als Bauleiter ein gutes Gefühl.
Das Einzige, was ich mir in diesen Zeiten gewünscht hätte: durch die Sachen, die wir organisieren mussten (Vermessungsamt und Erschließung) und von denen wir keine Ahnung haben, geht viel Zeit drauf. Ein Freizeit-Plus-Paket 2 wäre sinnvoll.
Und immer wieder kommt es mir so vor, als ob es heißt: abwarten und Tee trinken. Auf die Angebote für die Erschließung und die Vermessung, auf die Berechnungen für den Qualitätssicherer und auf den hoffentlich baldigen Baustart ;)
Übrigens ein kleiner Tipp an Town& Country Interessierten: das Musterhaus in Stelle steht scheinbar zum Verkauf.

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