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| Erschließung und Baubesprechung |
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| Erschließung | |||||||
| Mittwoch, den 21. Januar 2009 um 20:29 Uhr | |||||||
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Am Montag hatten wir unser erstes Treffen mit unserem Bauleiter Herrn Thedens. Es wurden recht viele Dinge besprochen und uns schwirrt im wahrsten Sinne des Wortes noch heute der Kopf. Der Baubeginn wird ca. Mitte Februar sein. Hier fangen dann auch schon die ersten Planungen an. Um mit dem Bau starten zu können, muss und unser Finanzgeber, die WK, erst eine "Erlaubnis" geben. Dies passiert erst, wenn der eingeschaltete Qualitätssicherer der WK bestätigt hat, dass unser Haus wirklich den Qualitätsstandards der WK entspricht. Die erforderlichen Berechnungen, die dazu angefertigt werden müssen, sind zum großen Teil schon von der Architektin angefertigt, der kleine Teil, der noch fehlt, muss von Heizungsbauern etc. angefertigt werden. Damit diese die Berechnungen machen, wollen sie natürlich erst den Auftrag fürs Haus von unserem Bauleiter haben (er hat wohl im Auftrag von T&C verschiedene Firmen angefragt und vergibt dann die Aufträge für unser Haus). Tja und der Auftrag musste erst mit uns besprochen werden. Wenn die Berechnungen da sind, nimmt sich der Qualitätssicherer ca. eine Woche Zeit, um wiederum seine Berechnungen durchzuführen und diese an unseren Kreditgeber zu schicken. Und erst dann können wir anfangen zu bauen. Wir hoffen jedoch, dass sich diese "To Dos" nicht zu lange hinziehen.
Im Laufe des ersten Gesprächs ergeben sich immer tausend Fragen. Unsere Wichtigste war, wie das mit der kleinen Erhöhung unseres Hauses ist. Wir wollen unser Haus ca. 30 cm höher bauen, als die Straßenhöhe. Firma Groth (der Franchise Partner für Town&Country in Hamburg und Firma, die unser Haus letztendlich baut) schüttet, die Fläche des Hauses auf, dann kommt der Pfahlgründer und später wird die Bodenplatte auf dem Pfahlgerüst gegossen. Wir wollten sichergehen, dass von unten kein Frost ans Haus kommt und wollten auch wissen, ob um die Bodenplatte herum auch ein bisschen durch Firma Groth aufgeschüttet wird. Letzteres ist nicht der Fall, Sicherheit haben wir aber trotzdem, weil die Erhöhung entsprechend abgedämmt wird. Außerdem müssen wir uns um die Erschließung des Grundstücks kümmern. Die Anschlüsse sind auf dem Nachbargrundstück vorhanden, es müssen aber Leitungen für Gas, Wasser, Strom, Abwasser, Elektrizität und Telekommunikation gelegt werden. Laut unserem Bauleiter müssen wir nur die regionalen Versorger (iin unserem Fall Vattenfall, Telekom und die Hamburger Wasserwerke) anrufen und uns für die Erschließung ein Angebot einholen und den Firmen die Aufträge geben. Ganz so einfach ist das Ganze dann aber nicht, wie Stefan in den letzten Tagen erfahren musste. Vattenfall hat uns z.B. nämlich kein Stromangebot geschickt, sondern einen netten Brief, in dem Sie sich freuen, dass wir uns für den Strom interessieren, incl. 2 Broschüren mit Preisen. Und mit diesen Leuten sollen wir unsere Leitungen legen lassen? Auch die anderen Firmen haben sich "angestellt". Die Wasserwerke war der Meinung, dass Sie gerne die Hausanschlüsse regeln (die aber im Leistungspaket von T&C enthalten sind) und wir die Rohre von einem normalen Klempner verlegen lassen sollen (aha). Ein Anruf bei unserer Architektin heute Abend hat uns dann zumindest ein bisschen aufgeklärt. Unsere Überlegung war: wenn alle Leitungen nebeneinander oder übereinander laufen, muss doch nur ein "Loch" gegraben werden und wenn es einen technisch versierten gäbe, könnten wir uns Anfahrtwege sparen und alle Leitungen auf einmal verlegen lassen. Laut unserer Architektin sollen wir uns beim Tiefbauamt der Stadt Hamburg melden. Diese wüssten eine Anlaufstelle. Das werden wir morgen mal tun. Ich bin gespannt. Ein weiterer Tipp: fragt doch mal eure Nachbarn, die haben das ganze Prozedere ja schon hinter sich. Das machen wir dann wohl mal am Wochenende. Bevor das Haus gebaut werden kann, muss es erstmal auf das Grundstück eingemessen werden. Die Messung muss durch ein Vermessungsamt stattfinden und Kartaster-fähig sein. Auch dies ist unsere Aufgabe: den passenden Vermesser finden. Diesbezüglich haben wir uns verschiedene Angebote eingeholt. Am liebsten würden wir es natürlich mit einem regionalen Anbieter aus Vierlanden machen, aber auch das ist wieder eine Frage des Preises. Außerdem haben wir gestern eine kleine Bemusterung vor Ort gemacht. Die Fenster und Haustüren mussten ausgesucht werden, die Klinkerfarbe und die Dachfarbe und die Fensterbänke innen und außen. Wir haben uns für eine Haustür mit "Aufpreis" entschlossen. Die Standardtürren von T&C sind wirklich nicht sehr schick (Bilder folgen). Unsere Klinkerfarbe ist rot, die Dachfarbe grau und die Fensterbänke sind innen Marmor weiß und außen bei den kleinen Fenster verklinkert und bei den tiefen Fenstern mit einer Marmorplatte. Sanitäreinrichtungen und Steckdosen werden dann mit den jeweiligen Fachkräften bemustert. Langsam müssen wir uns auch Gedanken darüber machen, wo wir wie viele Steckdosen hinhaben wollen und wo überall Lichtschalter sein sollen. Ich glaube, auch das ist eine nette Aufgabe fürs Wochenende. Damit unser Bauleiter die Fenster und Türen bestellen kann, mussten letzte Öffnungswege beschlossen werden (rechts-/ oder doch lieber linksöffnend?) "Na super, da muss ich die Tür ja jedesmal erst wieder schließen, bevor ich an den Kühlschrank komme. Das finde ich bei Einkäufen unpraktisch...." Alles in allem war es aber ein nettes Gespräch und wir haben bei Herrn Thedens als Bauleiter ein gutes Gefühl. Das Einzige, was ich mir in diesen Zeiten gewünscht hätte: durch die Sachen, die wir organisieren mussten (Vermessungsamt und Erschließung) und von denen wir keine Ahnung haben, geht viel Zeit drauf. Ein Freizeit-Plus-Paket 2 wäre sinnvoll. Und immer wieder kommt es mir so vor, als ob es heißt: abwarten und Tee trinken. Auf die Angebote für die Erschließung und die Vermessung, auf die Berechnungen für den Qualitätssicherer und auf den hoffentlich baldigen Baustart ;)
Übrigens ein kleiner Tipp an Town& Country Interessierten: das Musterhaus in Stelle steht scheinbar zum Verkauf.
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