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| Beschwerde die Tausendste... |
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| Rohbau | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Samstag, den 13. Juni 2009 um 21:29 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Geschichte mit der Dämmwolle und der weitere Verzug über eine Woche, in der wieder nichts passiert ist und außerdem die "Nicht-Reaktion" unseres Bauleiters auf unsere Fragen haben uns zu einer weiteren Aktion gezwungen: ein Anwalt sollte Rat bringen. Ich fasse zusammen: wir befanden uns in der 9. Woche (!!!) Verzögerung, seit 2 Wochen haben ich von unserem Bauleiter einen aktuellen Zeitenplan abgefordert (einmal mündlich und mehrfach schriftlich) ohne Reaktion, es war schon wieder eine Woche mt schönstem Wetter vergangen ohne dass auf dem Bau irgendwas passiert ist und zu guter Letzt hatte sich herausgestellt, dass unsere Bemusterung der Sanitärobjekte komplett sinnlos war, weil die Einladung sich nur auf die Fliesen und die Firma, die die Fliesen verlegt bezog und nicht auf die Sanitärobjekte. Dafür gab es wieder andere Bemusterungspartner... Wir haben also eine kurze Rechtsberatung in Anspruch genommen und dann die gefühlt tausendste Mail geschrieben, damit wir endlich einmal ernst genommen werden. Das ging diesmal richtig schnell. Einen Tag später meldete sich jemand von der Firma Groth und Co. bei mir, der sich für die "mangelnde Kommunikation" entschuldigte und einen aktuellen Zeitplan geschickt hat. Demnach sind wir Mitte August endlich "drin". In der Stellungnahme, die wir abgefordert haben, stand dann, dass sie ja die Mehrkosten für den Klinker und die Mehrkosten für die Lüftungsanlage tragen würden. Ehrlich gesagt, erwarte ich nach dem Klinker Drama aber, dass die Kosten nicht auf uns sitzen bleiben und auch bei der Lüftungsanlage erwarte ich, dass die Kosten nicht auf uns sitzen bleiben. Immerhin war von vorne herein klar, dass wir mit einem Qualitätssicherer der Stadt Hamburg bauen und auch, was dieser "erwartet". Den zeitlichen Aufwand versuchen sie nun auch wegzudiskutieren, weil laut Bauwerksvertrag ab dem 1. Tag Verzug 50€ pro Tag anfallen würden. Diese Argumentation sah in der Stellungnahme wir folgt aus: 4 Wochen reguläre Bauzeit 2 Wochen zusätzlich für unser Fliesenpaket 4 Wochen zusätzlich für den Klinker 4 Wochen zusätzlich für die Pfahlgründung
Die drei ersten Punkte sind im Bauwerksvertrag festgelegt und daher auch "okay". Die weiteren 4 Wochen jedoch wurden frei dazu erfunden. Vermutlich, weil wir genau 4 Wochen "Zeitverzug" zum ursprünglichen Zeitplan haben, wurden diese 4 Wochen für die Pfahlgründung eingeplant. Ich denke aber nicht, dass es rechtlich okay ist, im ersten Zeitplan für die Pfahlgründung 1 Woche einzurechnen und dann, bei schon entstandenem Zeitverzug, 4 Wochen dafür einzurechnen. Auch angesichts der Tatsache, dass die Pfahlgründung tatsächlich nur 3 Tage gedauert hat....
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