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Schon nach einer Weile war klar, dass wir bei gebrauchten Häusern zu wenig Ahnung haben und auf Grund der ganzen gesetzlichen Bestimmungen (Energiepass etc.) viel umbauen müssten. Ganz davon abgegesehen, dass gebrauchte Häuser auch in HH fast ein halbes Vermögen kosten. Wir beschlossen also, nicht nur nach gebrauchten, sondern auch nach neuen Häusern zu suchen und dort Preise einzuholen. Nach meiner "Spaß-Anfrage" im Internet für Infomaterial von Häusern erhielt ich gleich darauf sehr schnell 2 Anrufe. Der eine war von einem Haushersteller, der mich das Rundumpaket fragte, das in der darauf folgenden Zeit viele fragten: Haben Sie schon ein Grundstück? Welche Art von Haus wollen Sie bauen (Doppalhaus, Einfamilienhaus, Stein auf Stein oder doch lieber ein Fertighaus?)? Welche monatliche Belastung ist tragbar? Wie viel Eigenkapital haben Sie? Der zweite Anrufer, Michael Grebe, von der Firma Town&Country bot uns direkt am selben Abend einen Termin an. Die Neugierde siegte und so fuhren wir gemeinsam zum Beratungsgespräch. Vorab hatten wir uns schon so allerlei Gedanken gemacht. Ein Reihenhaus wäre finanziell besser gewesen, aber wir wollten einen großen Garten für unsere Kinder (die es irgendwann mal geben wird) und der Hauptgrund ist die musizierende Ader meines Mannes. Bei Herrn Grebe angekommen bekamen wir ersteinmal eine "Hausführung" durch das Musterhaus in Stelle. Wir wollten von vorne herein ein "ganz normales Haus" und daher gefiel uns das Musterhaus auf Anhieb. Herr Grebe nahm sich sehr viel Zeit und rechnete mit uns die Finanzierung durch. Wir mussten schnell feststellen, dass wir mit unserer Wunschmiete von 700€ nicht sehr weit kamen. Aber für ein bisschen mehr Geld war ein passables Grundstück am Stadtrand und ein mittleres Einfamilienhaus drin. Herr Grebe erklärte und die Vorzüge von Town& Country (Hauptsächlich viele Absicherungen, die dem Bauherren gegeben werden. Z.B. im Fall der Pleite eines Bauunternehmers muss der Bauherr nur den vorher vertraglich festgelegten Anteil zahlen, den Rest übernimmt eine Versicherung, falls eine andere Baufirma nur für mehr Geld weiterarbeitet). Dies und die freundliche Art und Weise von Herrn Grebe überzeugten uns.... Aber da wir nicht den "erstbesten" Bauträger wählen wollten, hatten wir in den folgenden Wochen viele Termine. Wir waren unter anderem auf einer Baumesse, beim Musterhauspark von Viebrockhaus und bei der Verbraucherzentrale um uns über das bevorstehende Abenteuer aufzuklären...
Hierzu eine kleine Annekdote: auf der Hausbaumesse waren wir meist das jüngste Publikum. Wir waren an einem Stand von "Heinz von Heiden" und wollten uns über deren Höuser informieren. Erstmal mussten wir doch geschlagene 10min. warten, bis die Herren mit ihren Privatgesprächen fertig waren, dann hat man uns total abschätzig behandelt.
Was wir wollten, war eine ehrliche, Meinung, die auch in Punkto Finanzierung Beratend zur Seite stand. Wichtig war uns aber vor allem die Meinung unserer Eltern, die einen beträchtlichen Teil des Eigenkapitals dazugesteuert haben.
Wir standen also an einem Tag total unangekündigt mit unseren Eltern vor der Tür des Musterhauses, weil wir gerade in der Nähe unterwegs waren und ihnen das Haus, das uns so begeistert hatte, zeigen wollten.
Auch das war kein Problem. Da Herr Grebe in einem Gespräch war, hat sein Kollege Herr Martin uns die Tür geöffnet und unseren Eltern in allen Einzelheiten noch einmal alles erklärt.
Auf Anraten von Herrn Grebe hatten wir uns wegen der Finanziellen Belastung erst für ein "Forever Young" entschieden, mit einer Gaube und nur unten ausgebaut. Außerdem einer Erdgaserwärmung. Bei Gelegenheit hätten wir dann den oberen Teil selber ausgebaut.
Das war Ende Februar.

März 2008
Eigentlich wollten wir Anfang März einen Termin zur Vertragsunterschrift haben. Wir hatten uns mittlerweile für Town&Country entschieden und wollten das Forever Young bauen.
Problem war nur: wir hatten kein Grundstück und unsere Eltern waren trotz der angekündigten Unterstützung von dem Vorhaben immer noch nicht überzeugt.
Kurz vor Vertragsunterschrift rief Stefan dann seine Eltern an, um noch ein paar Dinge mit ihnen abzuklären. Seiner Mutter war die Sache ohne Grundstück zu unsicher und deshalb hielt das schlechte Gewissen, dass unsere Eltern nicht 100% hinter uns stehen (es ist ja auch ein Teil ihres Geldes im Vorhaben drin!) uns abhalten.
Dazu muss man sagen, dass auch die Verbraucherzentrale uns gewarnt hatte, einen Bauwerksvertrag zu unterschreiben, wenn noch kein Grundstück vorhanden ist. In aller Regel ist die Sache mit dem Grundstück in den Verträgen so wage gehalten. Wir hatten zwar allerlei Klauseln mit in den Vertrag genommen, die gewisse Grundstücke ausschlossen (Preislich, von der Lage zur Autobahn oder unter Starkstromleitungen) aber es ist natürlich schon so, dass recht bald ein Grundstück da sein sollte. Herr Grebe hat uns auch in diesem Fall beraten und immer wieder Grundstücke vorgeschlagen, die öffentlich zugänglich sind (T&C) hat auch noch eine Datenbank, in der Grundstücke angeboten werden, uns aber auch klar gesagt, dass diese Vorschläge natürlich nicht unbegrenzt sind und nach ein paar Monaten der "Vorschlagerei" natürlich auch eine "Lösung" gefunden werden sollte.
Das alles war uns irgendwie zu unsicher, deshalb haben wir "gekniffen".
Übrigens waren wir mittlerweile Dauergast auf Immobilienscout24 und der Website http://www.eigenheimprogramm.de/ (dort werden Grundtstücke der Hansestadt Hamburg angeboten).

April 2008
Nachdem wir fast jeden Tag die Grundstücksangebote durchgescreent hatten (natürlich sind viele zu teuer und so viel Angebot gibt es in Hamburg nun auch wieder nicht), bekamen wir an einem Wochenende Besuch von meinen Großeltern. Sie wollten mit uns Stint essen gehen. Ich schreibe dies, weil Stefan auf der Seite der PCM (eigenheimprogramm.de) eine Neubausiedlung gefunden hatte, südlich von Moorfleet im "Stadtteil" Fünhausen. Auf dem Weg zum Restaurant sind Stefan, seine Eltern und meine Großeltern dort vorbeigefahren. Ich musste leider arbeiten.
Alle waren sehr begeistert von dem Grundstück. Stefan, der Natrufreak, der einen Großteil seiner Kindheit immer in den Ferien in der Rhön war, meine Großeltern, die vom platten Land kommen, und die Natur dort genossen haben und ein Teil von Stefans Eltern, die die Gegend schon immer toll fanden, weil dort der Name "Timmann" seinen Ursprung hat (es gibt dort auch gleich um die Ecke ein VW Autohaus namens "Timmann").
Stefan erzählte mir davon und wir verschoben die Besichtigung auf das nächste Wochenende (wir hatten so viele Grundstücke gesehen, die so laut oder hässlich waren und waren schon ein wenig gedämpft).
Als wir uns dann die Neubausiedlung angeschaut haben, war auch ich gleich sehr begeistert. Die Siedlung liegt ca einen km von dem einzigen Surfsee in Hamburg entfernt, relativ Elbnah, mit einer wunderbaren Natur.

Es gab dort noch mehrere Grundstücke und wir wollten uns erstmal am Montag nach den Bestimmungen erkundigen. Wir wollten ganz sicher eins reservieren lassen. Welches, wussten wir jedoch nicht.
Am Montag wurden wir in unserer Euphorie ein bisschen gebremst. Logischer Weise konnte man nur ein Grundstück reservieren lassen (wir pendelten zwischen 3en). Man wolte uns aber einen Plan mit den genauen Abmessungen des Grundstücks zukommen lassen.
Wir könnten aber gerne vor Ort die Grundtücke ausmessen.
Gesagt, getan. Am darauf folgenden Wochenende sind wir direkt nochmal nach Fünfhausen gefahren, um die Grundstücke zusammen mit unseren Eltern auszumessen.
Dabei haben wir uns für ein Eckgrundstück entschieden, dass auf Grund des "Schnitts" vergleichsweise günstig sein sollte und außerdem den Garten im Süden hatte.
Wir ließen uns dieses Grundstück reservieren.


Nun mussten wir erstmal Herrn Grebe informieren, dass wir ein Grundstück gefunden hatten, damit wir den Bauwerksvertrag unterschreiben können.

15. April 2008
Das Abenteuer geht weiter. An diesem Tag haben wir den Bauwerksvertrag unterschrieben. Natürlich nicht, ohne uns vorher nochmal einer Beratung zu unterziehen. Herr Grebe hat wg. des Finanziellen Aufwands noch einmal das Forever Young durchgerechnet.
Sein Vorschlag: wir nehmen ein Flair 125 (das mit dem Forever Young baugleich ist), allerdings komplett ausgebaut. Wir lassen die Erderwärmungspumpe (oder wie auch immer das Ding heißt) weg und lassen das Haus dafür KFW 40 bauen. Damit kommen wir günstiger weg und sichern uns die Kreditförderung der KFW Bank und bekommen einen Bonus von der WK Hamburg, für umweltfreundliches Bauen.
Heißt also nach viel rechnerei: mehr Haus (weil oben ausgebaut) für weniger Geld, weil wir mehr Zuschüsse und günstigere Darlehen bekommen.
Da gab es nicht viel zu entscheiden.
Unser Haus ist nun ein Flair 125 mit einem Kinderzimmer mehr oben, Fliesenpaket (heißt, dass unten komplett gefliest ist-> das lassen wir mit über T&C machen, weil wir dann, wenn sich das Haus "bewegt" noch Garantie drauf haben, bei Rissen), einem weiteren Waschbecken oben und dem FreizeitPlus Paket (heißt, dass T&C alle nötigen Einholungen beim Bauamt macht, die für die Anfertigung des Bauantrags benötigt werden (dieser wird natürlich auch von T&C gemacht).
Laut Website von Town&Country sieht unser Haus nun so aus:
Erdgeschoss

Obergeschoss

Laut Zeichnung unserer Architektin sieht es dann so aus:


to be continued (sobald wir Zeit haben, schreiben wir natürlich den umfangreichen Vorbericht zu unserem Haus fertig. Bitte habt ein bisschen Geduld mit uns! Danke )

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