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Samstag, den 11. April 2009 um 10:41 Uhr |
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Wow! Wir können es gar nicht richtig glauben, aber die Bodenplatte ist fertig! Freitag hat unser Bauleiter eine Mail an den Qualitätssicherer geschrieben, mit dem Lieferschein und dem Datenblatt des Dämmmaterials. Er bat darum, am Dienstag die Bodenplatte gießen zu dürfen. Wir haben uns in dieser Woche bewusst zurück gehalten und nichts gemacht und waren auch nicht am Grundstück. Da wir keine weiteren Nachrichten mehr bekommen haben, sind wir eigentlich davon ausgegangen, dass nichts passiert ist, die Neugierde war aber doch größer.
Und ja, die Bodenplatte wurde gegossen! Nicht am Dienstag (da waren unsere Schwiegereltern nachmittags vor Ort) aber scheinbar am Mittwoch oder Donnerstag. Auf Grund des guten Wetters konnte sie auch schon gut durchtrocknen. Es gibt aber immer noch wesentliche Fragen zu klären: Wir brauchen eine Kopie der Bestätigung des Qualitätssicherers, dass die Bodenplatte nun gegossen werden kann. Die Stufe a/b ist immer noch nicht erreicht (wir haben ja nur die Vorläufige Bestätigung), dort müssen also immer noch die Berechnungen an den Qualitätssicherer gehen. Sind die 3 Wochen Verzögerung aufzuholen? Fragen über Fragen...
Aber hier erstmal die aktuellen Fotos:


Zum Vergleich: unsere Nachbarn schräg gegenüber haben eine Woche nach uns mit dem Bau begonnen

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PS: An dieser Stelle liebe Grüße an Schmidts ;) Manchmal dauert halt einen Tag, bis die Bilder online sind. Wir haben schon gehört, dass die Buschtrommel schneller ist. Hinterlasst doch mal einen Kommentar!

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Donnerstag, den 02. April 2009 um 19:44 Uhr |
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Wir haben vorgestern eine Beschwerde-Email an unseren T&C Hausberater geschrieben. Dort ging es in erster Linie darum, dass wir nicht informiert werden, wie der Stand der Dinge (insbesondere Qualitätssicherer) ist und ich deswegen seit 3 Monaten fast jeden Tag telefoniere, um das Bauvorhaben voran zu bringen und hauptsächlich wegen der aufgetretenen Kosten durch die Verzögerung (Zinsen und Mehrkosten Qualitätssicherer).
Gestern Abend rief daraufhin unser T&C Verkäufer an. Wir haben lange telefoniert, unsere Schilderungen ausgeführt, aber sind zu keinem Ergebnis gekommen. Er hatte natürlich mit unserem Bauleiter telefoniert und als erstes angeführt, dass der QS „Schuld“ an allem ist. Ich habe dann gesagt, dass die WK die Forderungen des QS als gerechtfertigt sieht und es nicht sein kann, dass wir als Dritte in diesen Konflikt mit einbezogen werden. Dann meinte unser Berater, dass es T&C natürlich auch nicht unbedingt glücklich macht, weil durch die vielen Berechnungen natürlich auch Arbeitskraft draufgeht und durch die Anforderungen des QS muss teureres Material verbaut werden, was den Gewinn natürlich minimiert. Aber auch das sollte nicht unser Problem sein. Auf die aufgetretenen Mehrkosten ist er erst zuletzt eingegangen, als ich dieses Problem noch einmal angesprochen habe. Da war die Rede von „sich an einen Tisch setzen“ und besprechen, wer die Mehrkosten trägt, weil der Qualitätssicherer diese ja sicher nicht trägt (und wieder: einseitige Sicht der Dinge).
Unser Berater hat dann jemanden aus der T&C Technik Zentrale informiert, der uns dann gleich heute eine Mail geschrieben hat. Darin heißt es, dass die Stufe A/B nun erreicht sei und mit dem Bau weitergemacht werden kann. Wieder wurde nichts von den ausstehenden Kosten erwähnt, mit denen wir rein gar nichts zu tun haben. Außerdem wurde der Mangel, dass wir keine Information bekommen offensichtlich auch nicht behoben, weil wir diese Email weder schriftlich haben (das Erreichen der Stufe a/b müsste durch den QS bestätigt sein) und auch nicht darüber informiert sind, ob nun die wirkliche Stufe a/b erreicht ist, oder nur die vorläufige Stufe, die ja auch schon vor einer Woche erreicht war, ob es nun mit der Bodenplatte weitergehen kann (es standen ja noch das Datenblatt und der Lieferschein der Dämmung offen) und wie der Stand der Berechnungen bez. der Lüftungsanlage ist (wären ja faktisch erledigt, wenn Stufe a/b erreicht wäre).
Ich frage mich , wie der Bau weitergehen soll, weil der Bauleiter und der Qualitätssicher nun die gesamte Bauzeit zusammen arbeiten müssen und das ja bisher nur mit Komplikationen ablief. Wie ihr seht, eine wirklich „unbefriedigende“ Lösung für uns....

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Montag, den 30. März 2009 um 18:41 Uhr |
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Wir wissen ja mittlerweile, dass wir 3 Wochen Verzögerung und vielleicht noch mehr bekommen. Freitag sollte laut Bauleiter der Termin mit dem Qualitätssicherer vor Ort sein. Um 15 Uhr. Bis 16 Uhr waren die Handwerker auf der Baustelle, kein Qualitätssicherer da (ein Bauleiter jedoch auch nicht).
Heute hat dann der Bauleiter dem QS eine Mail geschrieben. Angesichts des Timings und der Tatsache, dass es heute schon Telefone gibt, macht uns die Mail nicht ganz glücklich (schneller gehts per Telefon).
Ich habe also beim Qualitätssicherer angerufen, der erstmal für eine Woche im Urlaub ist und niemand aus der Firma des QS konnte mir sagen, ob er am Freitag auf der Baustelle war und ob alles in Ordnung ist. Aber in seinem Terminplan stand, dass er um 16 Uhr auf der Baustelle vorbei schauen wollte. Nach Absprache mit der Vertretung unseres Qualitätssicherer shabe ich dann Fotos von der Baustelle an die Vertretung geschickt. Zusätzlich braucht sie aber noch das Datenblatt der Dämmung und den Lieferschein, den unser Bauleiter wohl mal nicht eben so schnell besorgen konnte. Sie sagt, dass baulich alles okay ist, aber an den Seite ein wenig "lieblos" gedämmt wurde. Sie wollte dann direkt mit unserem Bauleiter telefonieren. Wir haben danach kein Feedback vom Bauleiter bekommen. Auch wie es mit den fehlenden Berechnungen an den Qualitätssicherer steht, wird uns nicht von selbst mitgeteilt und auch auf unsere Email bez. einer Rechnung für Baustrom haben wir bisher noch keine Antwort erhalten.

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Samstag, den 28. März 2009 um 14:34 Uhr |
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Heute haben wir Fliesen bemustert. Man mag es als Vor- oder Nachteil sehen: Town&Country baut ja regional mit verschiedenen Bauträgern (in unserem Fall Firma Groth) diese wiederum beschäftigen auch wieder kleinere Unterhandwerksfirmen. Und bei diesen kleinen Handwerksfirmen müssen wir bemustern. Heute waren die Fliesen dran. Der Laden in dem wir unsere Sanitärobjekte in Hamburg bemustern können, baut leider gerade um.
Zur Fliesen Bemusterung sind wir zu der Firma Croonen in Hamburg gefahren und wurden dort sehr gut beraten. Als qm Preis gab unser Bauwerksvertrag 20€ vor und die haben wir gut eingehalten.
Das ganze Untergeschoß wird komplett mit einer Fliese durchgefliest (wir haben ja das Fliesen Plus Paket mit im Preis). Die Fliese sieht so aus:

Leider kann man auf den Bildern nicht alles so gut sehen. Es ist eine weiße Fliese, die ein bisschen ins rötliche geht, matt und mit einer kleinen Maserung. Wir haben Muster mitbekommen, damit wir diese zur Sanitärbemusterung mitnehmen können (bzw. uns so zu Hause daran schon erfreuen können).
Das Gäste-WC hat eine weiße Wand mit Maserung und eine blaue Mosaikbordüre (2-reihig).

Und das Badezimmer oben hat einen rötlichen Boden, die selben Weißen Fliesen an der Wand wie unten und eine rot, bräunliche Bordüre (3-reihig) die bei Lichteinstrahl schön glänzt

Dann waren wir noch am Grundstück. Ja, es geht tatsächlich voran, allerdings bin ich sehr gespannt, was der Qualitätssicherer zu unserer krummen und schiefen Isolierung der Bodenplatte sagt, wenn er zu dem Termin kommt. Mein Opa jedenfalls, der sich mit der Materie auskennt, meint, es ist alles im grünen Bereich.
Auch unser Bauwasseranschluss ist schon da:

Auf dem Grundstück liegen noch allerlei Drahtgitter und die gelben Formen wurden bisher auch nicht gebraucht.


Hier sehen wir unsere Hausecke. Die Versorgungsleitungen schauen schon aus dem bereits fertigen Teil der Sohle raus. Auch das Schnurgerüst ist gut zu erkennen

Die weißen Platten, sind unsere Wärmedämmplatten, die bei KFW 40 vorgeschrieben sind. Die roten Dinger darauf sind die Balkenroste, der "Gang" in der Mitte ist unsere tragende Wand. Übrigens hatten auch wir, wie fast jeder Hausherr das erste Mal das Gefühl "Oh, was wird unser Haus klein" (besonders ist es uns in der "Küche" aufgefallen).

Hier noch einmal aus einer anderen Perspektive. Die große weiße Fläche ist das Wohnzimmer, rechts hinten die Küche, links hinten Hauswirtschaftsraum und Gästetoilette









Hier kann man sehr deutlich unser Schnurgerüst und damit unsere "Hausecke" sehen



So dick ist die Dämmung:

Mit dieser lustigen "Luftpumpe" wird immer noch Grundwasser vom Grundstück abgepumpt

Unser Regenwasser dürfen wir in den nahen Graben leiten (den wir dann aber auch zur Hälfte bewirtschaften müssen)


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Donnerstag, den 26. März 2009 um 18:59 Uhr |
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Laut WK dürfen wir mit dem Rohbau beginnen. Die schriftliche Bestätigung dazu ist am Montag rausgegangen (ging wohl nicht per E-Mail sondern nur per Post). Leider war sie am Mittwoch immer noch nicht da. Bei meinem Anruf und der Nachfrage haben mir zwei Mitarbeiter unabhängig voneinander mündlich bestätigt, dass wir weiter bauen dürfen.
Danach musste unser Bauleiter informiert werden. Schließlich darf ja nun auch von offizieller Seite weitergemacht werden (auch wenn die 2 fehlenden Berechnungen für die Lüftung nachgeliefert werden müssen). Es gab noch keinen Termin mit dem Qualitätssicherer vor Ort wegen der Dämmung, weil unser Bauleiter erst auf die Schriftlilche Bestätigung warten wollte. Ich habe dann gesagt, dass ich keine weitere Verzögerung mehr in Kauf nehmen möchte und den Baustart, auf Grund der Aussagen der WK-Mitarbeiter, auch ohne uns vorliegende schriftliche Bestätigung wünsche. Das Ganze habe ich schnell per E-Mail aufgesetzt (der Bauleiter will ja auch auf der sicheren Seite sein). Kurze Zeit später kam dann die Kopie des Schreibens per Fax an (ich hatte darum gebeten) und so auch der Grund, warum der Brief bis heute nicht angekommen ist: die WK hatte unsere alte Anschrift für das Schreiben benutzt.
Heute kam dann an unsere neue Adresse Post von der WK: eine witere Verzugszinsenrate der WK. Ärgerlich, weil die Zinsen fast so hoch sind, wie die "original Rate" und wir nicht einen Cent des Kredites bisher angerührt haben.
Aktueller Stand laut Aussage des Bauleiters: heute und morgen soll mit der Betonsohle begonnen werden. Wir können leider erst am Wochenende "kontrollieren".
Eins muss man unserem Bauleiter lassen, wenn das so klappt und am Wochende wirklich schon ein Teil der Betonsohle vorhanden ist, dann standen die ausführenden Firmen wirklich buchstäblich "in den Startlöchern", wie er gesagt hat.

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Samstag, den 21. März 2009 um 19:41 Uhr |
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Auf Grund der Verzögerung habe ich den Terminplan für unser Haus angepasst und ihr könnt ihr hier sehen
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Samstag, den 21. März 2009 um 19:08 Uhr |
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Unser Gespräch mit der WK Mitarbeiterin hat offensichtlich für eine, uns zufriedenstellende, Lösung gesorgt.
Scheinbar hat sie wirklich am Freitag noch ein Gespräch mit unserem Qualitätssicherer gehabt und folgenden Vorschlag gemacht: da es bei den noch fehlenden Werten um die Belüftung geht, soll doch in unserem Interesse ein Antrag auf vorzeitigen Baubeginn bei der WK gestellt werden. In dem Antrag wurde geschrieben, dass die Stufe A/B voraussichtlich erreicht wird. Es müssen nun schnellstens die noch offenen Berechnungen nachgereicht werden. Prinzipiell kann aber, nachdem der eine WK Mitarbeiter uns diese Genehmigung kurz schriftlich erteilt hat, mit dem Bau fortgefahren werden.
Nächste Woche wäre dann also die Bodeplatte dran.
Endlich mal ein Grund zur Freude.
Ich habe unsere "dunklen" Bilder bearbeitet und nun kann man einigermaßen die Gräben erkennen, die später auch für ein festes Fundament der Bodenplatte sorgen sollen. Mein Opa kannte die Drahtgitter, mit gelben Plastik. Aber Bilder sagen mehr, als tausend Worte:





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Freitag, den 20. März 2009 um 12:46 Uhr |
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Ihr kennt das bestimmt aus dem Fernsehen: Lügen und Intrigen und immer ist einer der Böse. Bei unserer Baustelle habe ich das gleiche Gefühl. Es gibt nach wie vor kaum einen Fortschritt, was an zwei Gründen liegt:
1.) Das Eisen für das Balkenrost wurde so spät geliefert, dass es dort nur langsam voran geht
2.) Es ist ein regelrechter Streit zwischen unserem Bauleiter und dem Qualitätssicherer entstanden, deren Leidtragenden wir sind, weil wir nicht weiterbauen dürfen und nun schon 2 Wochen Verzögerung haben und es ungewiss ist, wie viel Verzögerung wir noch haben werden. Diese 2 Wochen Verzögerung haben uns jetzt schon ca. 1.000€ gekostet.
Auf der Baustelle ist, wie gesagt, nicht viel passiert. Was angesichts der Tatsache, dass unsere Nachbarn schräg gegenüber zur selben Zeit angefangen haben, echt frustrierend ist. Bei denen steht nämlich schon das komplette Untergeschoss und bei uns noch nicht mal die Bodenplatte.
Nach einer Verzögerung von ca. einer Woche wurden auch die Eisenteile für das Balkenrost angeliefert. Auch so komische gelbe Drahtgitter liegen auf der Baustelle rum.Wir haben uns den Hersteller notiert und dann rausgefunden, dass diese gelben Dinger in Löcher in den Boden eingesetz werden und dann mit Beton gefüllt werden. Weiterhin wurde das Grundstück entwässert, weil der Grundwasserspiegel wohl nur 2 m unter der Erdoberfläche war.
Bis zu diesem Wochende sollen auch die Balkenroste endlich fertig sein und die Drahgitter und die gelbe Teile verbaut sein. Außerdem haben wir nun Bauwasser und unser Wasseranschluß wurde gelegt.
Hier das aktuellste, erkennbare Foto der Baustelle (sonst waren wir nur abends da und das hat der Fotoapparat nicht geschafft).


Problem Nummer 2 scheint ein längeres, Geldverschwenderisches Problem zu sein, bei dem wohl bald ein Anwalt eingeschaltet werden muss, wenn das so weiter geht.
Um es kurz zu machen, wir haben die Stufe a/b der WK Qualitätssicherung bisher nicht erreicht, weil wohl immer noch Daten fehlen.
Unser Qualitätssicherer hat am Montag bei uns angerufen und meinem Mann von dem Dilemma erzählt. Es folgte eine ausführliche Email in der angedeutet wurde, dass einige Werte bei der Belüftungsanlage grenzwertig sind, und doch bitte nochmal für 3 Fälle weitere Berechnungen bei der Belüftungsanlage berechnet werden sollen. Unser Qualitätssicherer hat dieses mit Beispielen unterlegt. Nach einem Telefonat mit unserem Bauleiter kam auch schnell eine Antwort auf einen dieser Fälle, 2 stehen aus. Auf diese 2 Fälle habe ich dann unseren Bauleiter hingewiesen.
Damit das Problem langsam mal geklärt wird, haben wir versucht rauszufinden, wo denn nun der Fehler liegt und warum wir die Doofen sind, deren Bau sich immer wieder verzögert. Kurzum: es war der Tag des Telefonierens und so manches Mal fragen wir uns in den letzten Wochen, welche Träume wohl der eine Town&Country Berater hatte, als er uns sagte "Sie brauchen nur ab und zu mal eine Unterschrift zu leisten und den Rest machen wir bis zu Ihrem Einzug. Lehnen Sie sich einfach entspannt zurück.".
Ich versuche mal, beide Seiten gegenüberzustellen:
| Bauleiter |
Qualitätssicherer |
| hat schon öfter gehört, dass Qualitätssicherer „Probleme“ macht |
hat pro Jahr über 200 Qualitätssicherungen für die WK, bei keiner hat sich ein Bauträger so doof mit den Berechnungen angestellt wie unser |
| die Firmen, die die Berechnungen für uns erstellen, erstellen häufig Berechnungen für die WK, aber noch kein QS hat so viele Sachen angefragt |
hatte ein Streitgespräch mit dem Bauleiter |
| sagt, der QS möchte Sachen doppelt haben, weil er sie angeblich nicht bekommen hat |
sein Chef hat gesagt, dass er unseren Fall einfach ablehnen soll, weil er sich nicht vom Bauleiter anschreien lassen muss |
| findet, dass nun langsam mal das Gewerbeaufsichtsamt eingeschaltet werden muss, weil das „Schikane“ wäre |
versteht nicht, wieso der Bauleiter nicht versteht, was er will |
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hat durch uns schon mehr Berechnungen durchgeführt, als der QS Vertrag vorzieht und diese müssen wir zahlen |
Tja und nun standen wir da, jeder hat uns gegenüber seine "Argumente" gebracht und nach wie vor meinten wir "Leute, wir zahlen hier. Kommt endlich in die Pötte!"
Wir haben uns dann erstmal mit unserem Bauleiter so geeinigt, dass wir warten wollten, was der Qualitätssicherer zu der einen Antwort sagt. Logischer Weise kam dann nach ein paar Tagen die Antwort "Super, die eine Antwort ist okay, aber was ist mit meinen anderen Fragen?".
Da ich unseren Bauleiter ja nun am Montag per Email von mir auf die fehlenden Antworten darauf aufmerksam gemacht wurde, hat mich das Ganze ein bisschen wütend gemacht.
Es wurden also wieder Gespräche mit den Firmen geführt, die die Geräte bei uns einbauen sollen und wieder mit dem Qualitätssicherer telefoniert. Das Ganze ging dann soweit, dass unser Bauleiter sich mit der Lüftungsbaufirma, unserem Qualitätssicherer und einer Dame von der WK zusammensetzen wollte, damit wir nun endlich mal weiter kommen.
Gesagt getan. Heute sollten wir vom Bauleiter einen Anruf bekommen, wann dieser Termin stattfinden soll,weil dieser heute die Parteien anrufen wollte, um diesen abzustimmen.
Nachdem das bis heute Mittag noch nicht passiert war, haben wir bei der Dame von der WK angerufen. Sie hat gesagt, das unser Bauleiter sich heute noch nicht gemeldet hat und sie bisher von noch keinem Gespräch weiß. Angesprochen auf die Problematik sagte sie uns, dass sie von unserem Qualitätssicherer noch nichts Negatives gehört habe und seine Nachfragen zu unserer Lüftungsanlage gerechtfertigt seinen, weil er nicht umsonst geschrieben hat "die Werte werden gerade so erreicht". Gerade bei Lüftungsanlagen, so die Dame weiter, gibt es viele Dinge zu beachten und die Technik ist noch nicht ganz ausgereift, so dass nur die besten Geräte gefördert werden und den KFW Status erreichen. Es mache auch einen Unterschied, ob die Lüftungsfirma schon viele KFW Häuser gebaut hat, oder schon oft mit der WK zusammengearbeitet hat. Natürlich haben wir sie auch gefragt, was wir denn nun machen können, weil uns langsam die Kosten explodieren. Sie wollte deswegen heute noch ein Gespräch mit unserem Qualitätssicherer führen, darin genau nachfragen, welche "kleinen Berechnungen" noch fehlen, und dann soll unser Bauleiter dringend am Montag bei ihr anrufen. Dumm ist, dass sie Donnerstag für 2 Wochen in den Urlaub fährt. Bis zu diesem magischen Datum muss das "Problem" also gelöst sein, weil wir sonst wieder 3 Wochen in der Luft hängen. Soweit wird es hoffentlich nicht kommen, weil wir noch die Hoffnung haben, dass die Parteien sich zusammenraufen und es endlich weitergeht. Bleibt dann nur noch die Frage, wer für den Verzug aufkommt.
Nachdem wir mit der WK Dame gesprochen haben, gabs mal wieder ein Telefonat mit unserem Bauleiter. Wir haben ihn gefragt, ob er denn heute schon was in Punkto Qualitätssicherer erreichen konnte. Er meinte, ja er hätte schon ein Telefonat geführt. Auf genauere Nachfrage stellte sich dann heraus, dass er mit der Lüftungsfirma in diesem Punkt gesprochen hatte und der Termin, für das Gespräch der Parteien noch nicht in Angriff genommen wurde. Das wäre also wieder mal ein weiterer Tag ohne ein Ergebnis gewesen, wenn wir nicht selbst gehandelt hätten.
Das ganze ist nervaufreibend und frustrierend, wir hoffen weiter, sind aber mittlerweile so genervt, dass wir eigentlich nur noch hören möchten "wir haben das nun ohne sie geklärt, es kann weitergehen und die Zeit holen wir auch auf". Ob dieser Satz wohl jemals Realität wird?

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Donnerstag, den 12. März 2009 um 20:49 Uhr |
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Unser Bauleiter ist stinksauer auf den Qualitätssicherer. Folgendes Szenario: der Qualitätssicherer sagt mir, dass Unterlagen fehlen. Der Bauleiter sagt mir, dass diese schon mehrfach zum QS geschickt wurden. Ich kann aber nichts nachvollziehen, weil ich beim "Schicken" nicht "CC" gesetzt wurde.
Ich habe dann heute die Unterlagen erhalten und -tatsächlich- die Berechnungen wurden schon zum Qualitätssicherer geschickt! Mit Zeit und Datum der email habe ich dann bei ihm angerufen und ihn darauf hingewiesen, dass die Baustelle stillsteht und wir auf das Erreichen der Stufe "A/B" warten. Es stellte sich heraus, dass er die Email übersehen hat und auch zwischenzeitlich krank war und erst seine Mails aufarbeiten musste. Ich habe ihn gebeten, dies so schnell wie möglich zu tun. Im schlimmsten Fall haben wir dann Mittwoch die Genehmigung der Stufe a/b und können weitermachen.
Außerdem haben wir nun endlich von den Wasserwerken die Genehmigung für Bauwasser bekommen und auch der richtige (und nicht nur der geliehene) Baustrom ist endlich da.
Auf der Baustelle soll es auch vorwärts gehen. Das Grundstück wird auf Grund des hohen Grundwasserpegels entwässert und die Balkenroste sollen (mit einer Woche Verspätung, die aber ja wegen der fehlenden Genehmigung des Qualitätssicherers nichts ausmacht) bis zum Wochenende gelegt werden.

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Dienstag, den 10. März 2009 um 22:14 Uhr |
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Als wir am Wochende die Balkenroste anschauen wollten, kam die große Ernüchterung: auf der Baustelle war nichts passiert.
Wir wollten uns nicht aufregen und dachten uns, dass das bestimmt diese Woche nachgeholt wirrd.
Ein Anruf bei unserem Bauleiter brachte Ernüchterung: Da vom Qualitätssicherer noch keine Genehmigung vorliegt, wird auch nicht diese Woche mit der Bodenplatte begonnen. Ein Anruf beim QS brachte noch mehr Ernüchterung. Es fehlen immer noch Unterlagen.
Laut Bauleiter liegen den QS diese aber vor. Der Eine sagt dies, der andere das und der Bauherr (wir) steht doof dazwischen. Heute habe ich deshalb bei dem Ingeneur angerufen, der im Auftrag von T&C die Qualitätssicherungsberechnungen gemacht hat. Dieser gab mir Auskunft, dass die fehlenden Unterlagen ("nur" ein Datenblatt der Belüftung und eine Berechnung zu Fenstern) nicht seine Aufgabe sei, sondern T&C vorliegen müsse, bzw. von einem Heizungsbauer gemacht werden solle. Er wollte sich aber mit unserem Bauleiter in Verbindung setzen.
Ob das passiert ist: keine Ahnung! Auch wie es auf der Baustelle aussieht, wissen wir, mangels Zeit hinzufahren nicht. Schade, dass schon am Anfang eine Verzögerung alles verhindert und "natürlich" keiner die "Verantwortung" tragen will. Und wir sind die Doofen, die Verzugszinsen/Zinsen zahlen müssen....

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