Unsere Erfahrungen mit Town&Country in Hamburg (Haustyp Flair 125)
Einrichtung und Küche PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 02. Januar 2009 um 12:28 Uhr

Wir haben über die Weihnachtsfeiertage beschlossen, dass wir uns doch eine Küche leisten werden.

zuerst war wegen der engen finanziellen Lage geplant, dass wir unsere alten Küchengeräte (Spülmaschine, Spüle, Herd und Kühlschrank) plus ein paar ausrangierte alte Wohnzimmerschränke von Schwiegereltern als Küche benutzen.

Klar, dass das nicht unbedingt mein Traum war, aber finanziell war die Küche nun mal nicht eingeplant.

Eine Arbeitskollegin hat mir dann die ersten passenden Argumente geliefert, die diese provisorische Aktion nun verhindern. Die Wohnzimmerschränke nehmen nach einer Weile den Küchengeruch an und bilden vielleicht auch Schimmel, weil sie nicht für die Küche konzipiert sind.

Stefans Verwandten haben uns dann auch dringend zu einer neuen Küche geraten. Sie meinten, dass man sich in einer alten Küche plus neuem Haus nicht wohlfühlt und vor allen Dingen haben wir jetzt noch die Möglichkeit, die Anschlüsse richtig legen zu lassen.

Ich hab also heute morgen bei Möbel Höffner angerufen, um einen Termin für die Küchenplanung zu machen. Sie haben allerdings so viel zu tun, dass sie mich zurückrufen wollen. Bin gespannt, wann das passiert.

Den Termin dort kann man leider nicht am WE bekommen, was wieder einen Tag freinehmen bedeutet .

Außerdem klappern wir Interesse halber Ikea ab. Davon haben uns jedoch auch schon einige Leute abgeraten, weil die Küche selbst aufgebaut werden muss und sich preislich auch nicht so derbe unterscheidet.

Wir würden gerne die Spülmaschine und den Kühlschrank mit in die neue Küche nehmen. Auch da müssen wir checken, ob das möglich ist.

 

 

 

Außerdem sind wir gerade im "Einrichtungswahn". Mit unseren bereits vorhandenen Möbeln hat Stefan unser Haus mal in 3 nachgebaut und verschiedene Farben und Fliesen getestet. Es ist unglaublich, wie viel Unterschied die Farbtöne und die Fliesenfarbe machen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Wir haben nun eine Hausbildgalerie eröffnet, in der wir alle Bilder bezüglich des Hauses veröffentlichen. Viel Spaß beim Stöbern.

 

 

 

 
Frohe Weihnachten PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 24. Dezember 2008 um 12:53 Uhr
An dieser Stelle möchten wir allen Blog-Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.
Danke an euch, unsere Freunde und Familie für ein ereignisreiches Jahr, viel Unterstützung und Liebe.

 

Freude soll diesen Tag bestimmen, weil uns ein Jesu-Kind geboren wurde.

 

 

 

 
3..2..1..-Unsers PDF Drucken E-Mail
Montag, den 22. Dezember 2008 um 19:03 Uhr

Ich würde mal sagen: das Grundstück gehört endlich uns!

Heute ist es vollständig bezahlt und nun "offiziell" unser "Eigentum". Es fühlt sich immernoch komisch an.

Zur Weihnachtszeit haben wir allerlei Grüße erhalten. Unser Qualitätssicherer hat uns eine Karte geschrieben und von der Firma Groth, die ja für uns baut, gab es einen fetten, gebrandeten Marzipankuchen von Niederegger inklusive Weihnactskarte per Post.

Auch Herr Grebe hat heute bei uns angerufen und sich nach unserem Befinden erkundigt.

Ich weiß ja, dass er unseren Blog mitliest (an dieser Stelle liebe Grüße). Auch schon vor unserem Blog hat er sich immer telefonisch gemeldet und nach dem aktuellen Stand gefragt und unsere Sorgen und Probleme und Freunde geteilt. Da fühlt man sich doch in guten Händen, nicht das nach der Vertragsunterschrift schon wieder alles latz ist, á la "Hauptsache, sie zahlen noch".

Dabei muss ich immer wieder an Viebrockhaus denken. Als wir in diesem Bemusterungszentrum waren, hat man uns "übersehen" und auch nicht mit uns gesprochen, sondern mit unseren Eltern, die am selben Tisch saßen (um die es aber gar nicht ging, weil wir ja klar gemacht haben, dass WIR bauen).

Diese kleine Annekdote am Rande.

Heute ist uns übrigens eine lustige Idee gekommen. Wir sind am überlegen, ob wir unsere Nachbarn bitten, eine Livewebcam auf die Baustelle zu richten.

Die Frage ist bloß, was unsere Nachbarn von der Idee halten (weil wir sie ja noch gar nicht kennen) und ob das Ganze technisch realisierbar ist???

 

 
Notarrechnung PDF Drucken E-Mail
Montag, den 08. Dezember 2008 um 21:27 Uhr

Obwohl wir erst am Montag unseren Notartermin hatten, kam heute schon der notariell beurkundete Grundstückskaufvertrag und die Kopien der Anschreiben, die an unsere Bank gingen (inkl. Notarrechnung). Die Grundschuld und der Eintrag im Grundbuch wird durch die Hansestadt direkt durchgeführt.

Hoffentlich klappt alles, damit die Bank das Geld pünktlich auszahlt (wir sind bei den Beamten langsam vorsichtig geworden).

 

Außerdem haben wir mit unserem Bauleiter telefoniert. Er wollte am Montag die Daten von unserem genehmigten Bauantrag weiterleiten an Heizugsbauer etc., damit der Qualitätssicherer der WK seine Unterlagen bekommt und wir recht bald die Genehmigung für den Baubeginn.

Da der Bauleiter oder die Leute von Groth (die für uns bauen -> dabei fällt mir ein, dass wir in letzter Zeit immer häufiger bei richtig großen Bauprojekten in der Stadt den Namen Groth entdecken) bis Mitte Januar Urlaub haben, ist dann in der 3./4. Woche ein Treffen mit dem Bauleiter geplant. Über den Planmäßigen Beginn des Baus wollte er sich noch nicht äußern. Es kommt auf das Wetter an.

 

ich werde mir gleich nochmal den Vertrag durchlesen. Natürlich wollen wir auch bald mal in die Pötte kommen, weil wir immerhin schon Strafzinsen bezahlen dürfen. War das nicht was mit "garantierter Bauzeit"? Naja, die Schuld von T&C war es zum Glück nicht.

Und dann steht auch noch die Bemusterung bei der G und C Gruppe an. Mal sehen, für welche Details wir uns da entscheiden

Ich bin echt so gespannt, wie es wird, wenn der Bau beginnt...

 

 
Grundstückskauf PDF Drucken E-Mail
Montag, den 01. Dezember 2008 um 21:32 Uhr

Heute Morgen waren wir beim Notar und haben das Grundstück gekauft.

Am 22.12.2008, wenn die Bank den Rest bezahlt hat (unser Eigenkapital reicht leider nicht ganz fürs Grundstück), gehört es dann uns .

Frau Menten, unsere Betreuung bei PCM, meinte diesbezüglich auch noch, dass wir mit unserem Timing noch relativ fix vorankommen.

Dabei haben wir schon eine halbe Ewigkeit auf die Finanzierung und den genehmigten Bauantrag gewartet.....

Auch der Notar hat uns Mut gemacht. Er fand es gut, dass es mal wieder ein junges Paar gab, das ein Grundstück kauft. Immerhin muss der Kredit bis 65 abgezahlt sein und wenn erst mit Mitte 40 damit angefangen wird, wird es für viele Familien richtig "eng".

Gut, dass wir dazu 40 Jahre Zeit haben.....

Natürlich hofft man nie, dass etwas schief geht, aber mal ehrlich: wenn es schiefgeht, haben wir es wenigstens versucht und Miete zahlen müssten wir ja auch.

Außerdem gehen wir davon aus, dass unser Gehalt sich von dem Anfangsgehalt, sich mit unseren Fähigkeiten steigert.

Übrigens, der Notar hat sich sehr viel Zeit genommen und uns noch was erklärt:

 

Wusstet ihr, dass eine Grundschuld eigentlich aus 4. integrierten Steps besteht?

 

1. Dem Kreditvertrag. Dort kommt die Bank vor, und der Schuldner (in diesem Fall: wir). Es ist festgelegt, dass der Schuldner einen Zins (den Gewinn der Bank) und eine Tilgung (unserer Abzahlung des Kredits) an die Bank abtreten muss.

2. Der Grundschuld. Die Bank kann mit der eingetragenen Grundschuld sofort und ohne Gericht unser Grundstück (incl Haus) Zwangsversteigern. Bei dieser Versteigerung bekommt die Bank den eigentragenen Kredit, nebst Schuldzinsen ausgezahlt. (steht meist als "enge Sicherung" in der Grundschuldbestellungsurkunde)

3. Das abstrakte Schuldversprechen. Können wir einmal nicht zahlen, hat die Bank das Recht, unser Konto sofort sperren zu lassen und alles, noch verbleibende zu pfänden, weil wir mit unserem Privatvermögen haften.

4. Die Sicherungsvereinbarung. Hebt die vorhergehenden Punkte auf und besagt, dass die Bank für diese Rechte auch etwas tun muss. In diesem Fall: uns Geld leihen.

 

 
Die Post hat den Bauantrag vorbeigebracht PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 28. November 2008 um 00:00 Uhr

Der Bauantrag ist endlich da! Es hat genau eine Woche gedauert, von der E-Mail bis zum "Resultat" im Briefkasten. Am Montag ist der Notartermin zum Grundstückskauf.

Ich bin gespannt, wann der eigentliche Bau anfängt. Weil ja zuerst noch die Einwillig zum Baubeginn durch die WK vorliegen muss und diese bekommen wir erst, wenn der eingeschaltete Qualitätssicherer unsere Unterlagen erhalten hat (und die können erst mit genehmigtem Bauantrag erstellt werden.

 

 

 
Grundschuldbestellungsurkunde endlich ist sie richtig! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 27. November 2008 um 00:00 Uhr

Wer sagt es denn? Es geht doch! Ich habe heute die erste Seite der Grundschuldbestellungsurkunde noch einmal als PDF erhalten und direkt an das Notariat weitergeleitet.

Nur auf die Baugenehmigung warten wir immernoch....

 

 
Grundschuldbestellungsurkunde angekommen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 26. November 2008 um 00:00 Uhr

Die Grundschuldbestellungsurkunde der WK ist angekommen. Nur leider ist mein Mädchenname falsch geschrieben und Stefans Geburtstdatum auch. Bis morgen sollen wir per E-Mail die eingescannte 1. Seite für den Notar noch einmal bekommen.

Von der original Baugenehmigung ist auch noch nichts in Sicht. Man...die trödeln ja ganz schön rum....

 

 
Die Sache mit der Grundschuldbestellungsurkunde PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 25. November 2008 um 00:00 Uhr

Um den Notartermin am Montag vorzubereiten, braucht der Notar noch ein paar Unterlagen. In unserem Haus-Ordner (der mittlerweile schon fast voll ist), habe ich für unseren Finanzierer 1 (die ING Diba) verschiedene Unterlagen für den Notar gefunden.

Unter anderem eine sogenannte "Grundschuldbestellungsurkunde". Das heißt, dass die Bank mit einer Grundschuld auf unserem Grundstück amtlich eingetragen ist. Können wir die Raten eines Tages nicht mehr zahlen, gehört der Bank dann unser Grundstück, samt Haus.

Beim Notat habe ich erfahren, dass es so eine Grundschuldsbestellungsurkunde auch für die WK gibt (unseren zweiten Finanzierer).

Also schnell eine E-Mail an unseren Ansprechpartner geschrieben, der uns diese nach Vorlage des Vordrucks des Kaufvertrags zukommen lässt.

Hoffentlich geht alles gut.....

 

 
Der Bauantrag ist da! PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 20. November 2008 um 19:07 Uhr

Ich kann es gar nicht glauben! Irgendwie ist das alles wie ein vorträgliches Geburtstagsgeschenk! Unser genehmigter Bauantrag wurde heute vorab per E-Mail geschickt.

Nun müssen wir dem Notar mitteilen, wie die richtige Rangreihenfolge unserer Banken auf das Grundstück ist und nun können auch endlich die Unterlagen für den Qualitätssicherer angefertigt werden, dessen Gutachten ja auch noch von der WK genehmigt werden muss, bevor wir mit dem Bau beginnen können.

Ich denke, wir können Anfang nächsten Jahres mit dem Bau beginnen.

 

 
Nachricht vom Bauamt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 19. November 2008 um 00:00 Uhr

Juchu, das Bauamt hat sich bei uns gemeldet!

In der E-Mail heißt es, dass unser Vorhaben nun genehmigungsfähig ist und letzte Woche dem Bauvorschuss vorgelegt wurde.

Sie möchte uns den Bescheid vorab per E-Mail schicken.

Ich habe die E-Mail gleich an unsere Ansprechpartnerin beim Grundstücksverkauf weitergeleitet.

Sie rief daraufhin bei mir an und hat den Notartermin vorverlegt auf den 01. Dezember 2008.

Die Nervösität steigt....

 

 
Eine Nachricht von unserem Grundstück PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. November 2008 um 00:00 Uhr

Eine Nachricht von der Hansestadt Hamburg, der immer noch unser Grundstück gehört (bzw. von Frau Menten, die uns im Auftrag der Stadt das Grundstück verkauft).

Nun ist unser Grundstück schon seit März reserviert. Frau Menten von PCM rief heute bei Stefan an und wollte wissen, wie der aktuelle Stand mit der Baugenehmigung ist, weil sie den Verkauf dieses Jahr noch über die Bühne bringen wollte (wir ja auch, wegen der Erhöhung der Grunderwerbssteuer).

Sie hat vorgeschlagen, da Stefan das Leid vom "Nicht erreichen" per Telefon und E-Mail vom Bauamt Bergedorf geklagt hat, den Notartermin auf den 8.12.2008 zu setzen und wollte sich selbst in Verbindung mit Frau Frost vom Bauamt setzen.

Heute hat Stefan übrigens den ganzen Tag versucht, bei besagter Frau Frost anzurufen. Leider ohne Erfolg. Auch ihre Kollegin, Frau Feege, ging nicht an den Apparat. Die Zentrale (wenigstens die erreicht man) sagte ihm dann, dass Frau Frost krank sei.

Naja, hoffentlich klappt das mit dem Kauf, noch dieses Jahr....

 

 
Mit wem bauen wir? PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. Februar 2008 um 00:00 Uhr

Schon nach einer Weile war klar, dass wir bei gebrauchten Häusern zu wenig Ahnung haben und auf Grund der ganzen gesetzlichen Bestimmungen (Energiepass etc.) viel umbauen müssten.
Ganz davon abgegesehen, dass gebrauchte Häuser auch in HH fast ein halbes Vermögen kosten.

Wir beschlossen also, nicht nur nach gebrauchten, sondern auch nach neuen Häusern zu suchen und dort Preise einzuholen.
Nach meiner "Spaß-Anfrage" im Internet für Infomaterial von Häusern erhielt ich gleich darauf sehr schnell 2 Anrufe. Der eine war von einem Haushersteller, der mich das Rundumpaket fragte, das in der darauf folgenden Zeit viele fragten: Haben Sie schon ein Grundstück? Welche Art von Haus wollen Sie bauen (Doppalhaus, Einfamilienhaus, Stein auf Stein oder doch lieber ein Fertighaus?)? Welche monatliche Belastung ist tragbar? Wie viel Eigenkapital haben Sie?

Der zweite Anrufer, Michael Grebe, von der Firma Town&Country bot uns direkt am selben Abend einen Termin an.
Die Neugierde siegte und so fuhren wir gemeinsam zum Beratungsgespräch.

Vorab hatten wir uns schon so allerlei Gedanken gemacht. Ein Reihenhaus wäre finanziell besser gewesen, aber wir wollten einen großen Garten für unsere Kinder (die es irgendwann mal geben wird) und der Hauptgrund ist die musizierende Ader meines Mannes.

Bei Herrn Grebe angekommen bekamen wir ersteinmal eine "Hausführung" durch das Musterhaus in Stelle. Wir wollten von vorne herein ein "ganz normales Haus" und daher gefiel uns das Musterhaus auf Anhieb.
Herr Grebe nahm sich sehr viel Zeit und rechnete mit uns die Finanzierung durch. Wir mussten schnell feststellen, dass wir mit unserer Wunschmiete von 700€ nicht sehr weit kamen. Aber für ein bisschen mehr Geld war ein passables Grundstück am Stadtrand und ein mittleres Einfamilienhaus drin.

Herr Grebe erklärte und die Vorzüge von Town& Country (Hauptsächlich viele Absicherungen, die dem Bauherren gegeben werden. Z.B. im Fall der Pleite eines Bauunternehmers muss der Bauherr nur den vorher vertraglich festgelegten Anteil zahlen, den Rest übernimmt eine Versicherung, falls eine andere Baufirma nur für mehr Geld weiterarbeitet). Dies und die freundliche Art und Weise von Herrn Grebe überzeugten uns....
Aber da wir nicht den "erstbesten" Bauträger wählen wollten, hatten wir in den folgenden Wochen viele Termine.
Wir waren unter anderem auf einer Baumesse, beim Musterhauspark von Viebrockhaus und bei der Verbraucherzentrale um uns über das bevorstehende Abenteuer aufzuklären...

Hierzu eine kleine Annekdote: auf der Hausbaumesse waren wir meist das jüngste Publikum. Wir waren an einem Stand von "Heinz von Heiden" und wollten uns über deren Höuser informieren. Erstmal mussten wir doch geschlagene 10min. warten, bis die Herren mit ihren Privatgesprächen fertig waren, dann hat man uns total abschätzig behandelt.

 

Was wir wollten, war eine ehrliche, Meinung, die auch in Punkto Finanzierung Beratend zur Seite stand. Wichtig war uns aber vor allem die Meinung unserer Eltern, die einen beträchtlichen Teil des Eigenkapitals dazugesteuert haben.

Wir standen also an einem Tag total unangekündigt mit unseren Eltern vor der Tür des Musterhauses, weil wir gerade in der Nähe unterwegs waren und ihnen das Haus, das uns so begeistert hatte, zeigen wollten.

Auch das war kein Problem. Da Herr Grebe in einem Gespräch war, hat sein Kollege Herr Martin uns die Tür geöffnet und unseren Eltern in allen Einzelheiten noch einmal alles erklärt.

 

Auf Anraten von Herrn Grebe hatten wir uns wegen der Finanziellen Belastung erst für ein "Forever Young" entschieden, mit einer Gaube und nur unten ausgebaut. Außerdem einer Erdgaserwärmung. Bei Gelegenheit hätten wir dann den oberen Teil selber ausgebaut.

Das war Ende Februar.

 

 

März 2008

Eigentlich wollten wir Anfang März einen Termin zur Vertragsunterschrift haben. Wir hatten uns mittlerweile für Town&Country entschieden und wollten das Forever Young bauen.

Problem war nur: wir hatten kein Grundstück und unsere Eltern waren trotz der angekündigten Unterstützung von dem Vorhaben immer noch nicht überzeugt.

Kurz vor Vertragsunterschrift rief Stefan dann seine Eltern an, um noch ein paar Dinge mit ihnen abzuklären. Seiner Mutter war die Sache ohne Grundstück zu unsicher und deshalb hielt das schlechte Gewissen, dass unsere Eltern nicht 100% hinter uns stehen (es ist ja auch ein Teil ihres Geldes im Vorhaben drin!) uns abhalten.

Dazu muss man sagen, dass auch die Verbraucherzentrale uns gewarnt hatte, einen Bauwerksvertrag zu unterschreiben, wenn noch kein Grundstück vorhanden ist. In aller Regel ist die Sache mit dem Grundstück in den Verträgen so wage gehalten. Wir hatten zwar allerlei Klauseln mit in den Vertrag genommen, die gewisse Grundstücke ausschlossen (Preislich, von der Lage zur Autobahn oder unter Starkstromleitungen) aber es ist natürlich schon so, dass recht bald ein Grundstück da sein sollte. Herr Grebe hat uns auch in diesem Fall beraten und immer wieder Grundstücke vorgeschlagen, die öffentlich zugänglich sind (T&C) hat auch noch eine Datenbank, in der Grundstücke angeboten werden, uns aber auch klar gesagt, dass diese Vorschläge natürlich nicht unbegrenzt sind und nach ein paar Monaten der "Vorschlagerei" natürlich auch eine "Lösung" gefunden werden sollte.

Das alles war uns irgendwie zu unsicher, deshalb haben wir "gekniffen".

Übrigens waren wir mittlerweile Dauergast auf Immobilienscout24 und der Website http://www.eigenheimprogramm.de/ (dort werden Grundtstücke der Hansestadt Hamburg angeboten).

 

 

April 2008

Nachdem wir fast jeden Tag die Grundstücksangebote durchgescreent hatten (natürlich sind viele zu teuer und so viel Angebot gibt es in Hamburg nun auch wieder nicht), bekamen wir an einem Wochenende Besuch von meinen Großeltern. Sie wollten mit uns Stint essen gehen. Ich schreibe dies, weil Stefan auf der Seite der PCM (eigenheimprogramm.de) eine Neubausiedlung gefunden hatte, südlich von Moorfleet im "Stadtteil" Fünhausen. Auf dem Weg zum Restaurant sind Stefan, seine Eltern und meine Großeltern dort vorbeigefahren. Ich musste leider arbeiten.

Alle waren sehr begeistert von dem Grundstück. Stefan, der Natrufreak, der einen Großteil seiner Kindheit immer in den Ferien in der Rhön war, meine Großeltern, die vom platten Land kommen, und die Natur dort genossen haben und ein Teil von Stefans Eltern, die die Gegend schon immer toll fanden, weil dort der Name "Timmann" seinen Ursprung hat (es gibt dort auch gleich um die Ecke ein VW Autohaus namens "Timmann").

Stefan erzählte mir davon und wir verschoben die Besichtigung auf das nächste Wochenende (wir hatten so viele Grundstücke gesehen, die so laut oder hässlich waren und waren schon ein wenig gedämpft).

Als wir uns dann die Neubausiedlung angeschaut haben, war auch ich gleich sehr begeistert. Die Siedlung liegt ca einen km von dem einzigen Surfsee in Hamburg entfernt, relativ Elbnah, mit einer wunderbaren Natur.

 

Es gab dort noch mehrere Grundstücke und wir wollten uns erstmal am Montag nach den Bestimmungen erkundigen. Wir wollten ganz sicher eins reservieren lassen. Welches, wussten wir jedoch nicht.

Am Montag wurden wir in unserer Euphorie ein bisschen gebremst. Logischer Weise konnte man nur ein Grundstück reservieren lassen (wir pendelten zwischen 3en). Man wolte uns aber einen Plan mit den genauen Abmessungen des Grundstücks zukommen lassen.

Wir könnten aber gerne vor Ort die Grundtücke ausmessen.

Gesagt, getan. Am darauf folgenden Wochenende sind wir direkt nochmal nach Fünfhausen gefahren, um die Grundstücke zusammen mit unseren Eltern auszumessen.

Dabei haben wir uns für ein Eckgrundstück entschieden, dass auf Grund des "Schnitts" vergleichsweise günstig sein sollte und außerdem den Garten im Süden hatte.

Wir ließen uns dieses Grundstück reservieren.

 

grundriss

 

 

Nun mussten wir erstmal Herrn Grebe informieren, dass wir ein Grundstück gefunden hatten, damit wir den Bauwerksvertrag unterschreiben können.

 

15. April 2008

Das Abenteuer geht weiter. An diesem Tag haben wir den Bauwerksvertrag unterschrieben. Natürlich nicht, ohne uns vorher nochmal einer Beratung zu unterziehen. Herr Grebe hat wg. des Finanziellen Aufwands noch einmal das Forever Young durchgerechnet.

Sein Vorschlag: wir nehmen ein Flair 125 (das mit dem Forever Young baugleich ist), allerdings komplett ausgebaut. Wir lassen die Erderwärmungspumpe (oder wie auch immer das Ding heißt) weg und lassen das Haus dafür KFW 40 bauen. Damit kommen wir günstiger weg und sichern uns die Kreditförderung der KFW Bank und bekommen einen Bonus von der WK Hamburg, für umweltfreundliches Bauen.

Heißt also nach viel rechnerei: mehr Haus (weil oben ausgebaut) für weniger Geld, weil wir mehr Zuschüsse und günstigere Darlehen bekommen.

Da gab es nicht viel zu entscheiden.

Unser Haus ist nun ein Flair 125 mit einem Kinderzimmer mehr oben, Fliesenpaket (heißt, dass unten komplett gefliest ist-> das lassen wir mit über T&C machen, weil wir dann, wenn sich das Haus "bewegt" noch Garantie drauf haben, bei Rissen), einem weiteren Waschbecken oben und dem FreizeitPlus Paket (heißt, dass T&C alle nötigen Einholungen beim Bauamt macht, die für die Anfertigung des Bauantrags benötigt werden (dieser wird natürlich auch von T&C gemacht).

Laut Website von Town&Country sieht unser Haus nun so aus:

Erdgeschoss

 

Obergeschoss

 

Laut Zeichnung unserer Architektin sieht es dann so aus:

 

eg

 

dg

 

 

to be continued (sobald wir Zeit haben, schreiben wir natürlich den umfangreichen Vorbericht zu unserem Haus fertig. Bitte habt ein bisschen Geduld mit uns! Danke )

 

 
Wir bauen ein Haus PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 15. Januar 2008 um 00:00 Uhr
Es begann alles mit einer Frage: "Schatz, wollen wir ein Haus bauen?"
Ich schaute Stefan an und dachte ernsthaft, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist.

Aber schon erklärte er mir den Grund für sein Vorhaben: seine Kollegin Alda fragte ihn nach unserer Miete und erzählte ihm im Gegenzug, dass sie für 100€ mehr im Monat ein eigenes Haus abzahlen.

Damit begann unsere Recherche und tatsächlich: ein Haus war auch für uns finanzierbar.
 
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